IT-Landschaft ohne Handicaps: Server-Virtualisierung bei der Südpfalzwerkstatt gGmbH
Verfügbarkeit, Flexibilität und Stabilität sind Kriterien, die in der Arbeitswelt genau wie in der Administration einer komplexen IT-Umgebung eine große Rolle spielen. Bei der Südpfalzwerkstatt gGmbH geht es täglich darum: Die gemeinnützige GmbH bietet in vier Werken in Offenbach, Herxheim und Wörth über 760 Menschen mit Behinderung berufliche Perspektiven und ihrem individuellen Leistungsvermögen entsprechende Arbeitsplätze.
Die IT-Landschaft des Unternehmens war im Verlauf der Jahre „mit den Aufgaben“ und den Anwendungen, die benötigt wurden, gewachsen. Die Betreuung der 15 Server war für Administrator und Auszubildenden eine zeitintensive und kniffelige Sache geworden: Der Aufwand für Installation, Wartung und Administration der Server-Landschaft lastete die Abteilung stark aus, die für über 180 Arbeitsplätze verantwortlich ist.
Seit Anfang 2008 setzt die Südpfalzwerkstatt gGmbH nun im Bereich Server auf virtuelle Systeme. „Verfügbarkeit und Stabilität der IT-Infrastruktur hatten höchste Priorität“, begründet Matthias Rucker, verantwortlicher IT-Leiter bei der Südpfalzwerkstatt, die Entscheidung.
Virtualisierung Durch die Virtualisierung wird die Anzahl der Server erheblich verringert, indem die bisher physisch voneinander getrennten Server „virtualisiert“ auf einem zentralen Rechner zur Verfügung gestellt werden. Die Anwendungen laufen nun auf einer Maschine, auf der die einzelnen virtuellen Server mit eigenen virtuellen Hardware-Komponenten wie z. B. RAM-Speicher und CPU aufgesetzt sind.
Als Partner wählte man die S4P solutions for partners ag, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Schleupen AG. „Wir haben uns für die S4P als Partner entschieden, weil die technische Kompetenz und Flexibilität der Projektmitarbeiter sowie die Erfahrung und Referenzen als VMWare Enterprise Partner uns überzeugt haben“, so Matthias Rucker. Durch die überzeugenden Features der eingesetzten Virtual Infrastructure von VMWare konnten alle Anforderungen erfüllt und die vorhandene Infrastruktur (SAN, LAN) in diese neue Welt integriert werden.
Verfügbarkeit und Stabilität der Systeme Alle virtuellen Server sind durch die vmware Cluster-Funktion abgesichert und damit vor Hardwareausfällen geschützt. Die Systeme verteilen die Leistung – beispielsweise bei hohem Lastaufkommen – so intelligent, dass es praktisch nicht mehr zu Stillständen aufgrund von Serverausfällen kommen kann.
Die Vorteile der Server-Virtualisierung sollen nun noch auf den gesamten Bereich der Clients ausgeweitet werden. „Dadurch wird die Komplexität vom Anwender weg zu den Fachleuten im Rechenzentrum verlegt“, erläutert Dirk Grabowski , Projektleiter der S4P, die nächsten Schritte.
Energieeffizienz Die Minimierung der Hardware bedeutet auch weniger Stromverbrauch. Da weniger Maschinen aber auch weniger Wärme produzieren, kann die notwendige Klimatisierung der Serverräume heruntergefahren werden.
„Projektleiter Dirk Grabowski und sein Team haben bei uns ein optimal vorbereitetes Projekt schnell realisiert“, hebt Matthias Rucker hervor, „Professionalität und Qualität stehen für uns als DIN ISO 9001:2008 zertifiziertem Unternehmen an vorderster Stelle. Wir freuen uns auf die zukünftigen Projekte!“
Offenbach/Ettlingen, 24.3.2010
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